Ob eine Religion «friedlich» ist oder wer den «wahren» Islam vertritt – über solche Fragen streitet Europa seit Jahrzehnten. Doch die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist anmassend und nutzlos, wie Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger im Gespräch erläutern. Sie diskutieren, warum der säkulare Rechtsstaat seine Regeln selbstbewusst durchsetzen sollte, statt sich als Theologe zu versuchen.
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